Merci, Manuela Flückiger !

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«Bäre Langethau, Manuela Flückiger» so werden mich die meisten Gäste kennen.

Ich gehöre tatsächlich (und ohne Scherz!) heute, am 1. April seit 9 Jahren zum Bären-Team dazu.

Nun, der Start an diesem 01.04.2011 gestaltete sich etwas schwierig, denn, man glaubt es kaum, aber ich habe verschlafen. Gopf. Zwar nur mit kleiner Verspätung, dennoch wahnsinnig beschämt trat ich in den Bären, welcher mir zu diesem Zeitpunkt nicht unbekannt war, da ich ja bereits vor einigen Jahren hier im Service arbeitete. Nichts desto trotz beging ich am Vormittag des 01.04.2011 den schweren Gang zu «Disu» ins Büro, um zu beichten, dass ich verspätet zum ersten Arbeitstag erschienen bin, was mir wirklich total unangenehm war. Disu jedoch lässig wie immer, mit der Aussage: «Tja, jede het mau eine z’guet, dine hesch itz haut scho ufbrucht». Und siehe da, seither erscheine ich immer überpünktlich zur Arbeit, merci Disu, das hat genützt!

Da ich ausgebildeter Koch sowie Restaurationsfachfrau bin, fiel mir der Einstieg in die «so fremde» Büro- resp. Rezeptionswelt am Anfang nicht ganz leicht. Aber dank guter Unterstützung und Geduld seitens meiner Kolleginnen, sowie Eigeninitiative meinerseits, konnte ich rasch Fuss fassen und durfte nach 2.5 Jahren infolge Personalwechsel die Leitung der Rezeption übernehmen, was mir bis heute grossen Spass macht.

Wenn auch der Job nicht immer ganz einfach ist, versuchen mein Team und ich dennoch, täglich unser Bestes zu geben. Oft stehen wir an der Reception im wahrsten Sinne des Wortes, «an der Front», so kommt es schon mal vor, dass wir gleichzeitig mehrere Anrufe entgegennehmen sollten, Herr Peters zeitgleich sein Zimmer beziehen möchte, Frau Huber eine Restaurant Empfehlung wünscht und der Gast von Zimmer 21 meldet, dass die Toilette entstopft werden müsse.
Als Rezeptionist ist man Allrounder, «Häb-Reck-Zünt», Parkplatzeinweiser, Problemlöser, Psychiater, Auskunftsbüro und Anlaufstelle für alle weiteren Anliegen und das alles natürlich immer lächelnd. Also, verzeihen Sie uns, wenn wir Sie vielleicht mal nicht bewusst wahrnehmen beim Hereinkommen oder beim Rausgehen.

In positiver Erinnerung bleibt mir persönlich der Besuch der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft zu Beginn meiner Rezeptionszeit. Sicherlich auch ein Highlight ist, alle zwei Jahre die zahlreichen Gäste des Designer’s Saturdays wieder zu sehen. Besonders schätze ich, dass wir in diesem Jahr sogar das Hochzeitsfest meiner ehemaligen Vorgesetzten bei uns ausrichten dürfen. Grundsätzlich finde ich es sehr schön, immer wieder diverse «Ehemalige» als Gäste bei uns begrüssen zu dürfen, ich finde das nicht selbstverständlich.

An dieser Stelle geht ein grosser Dank an das ganze Bärenteam, insbesondere an Sandra Guyaz, deren Unterstützung sehr wertvoll für mich ist.  Ich freue mich, nach der Coronakrise unsere Gäste zahlreicher den je bei uns begrüssen zu dürfen.

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